Zabergäu - Baumschulen
Roland Staiger

 

 

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erwähnenswerte Bäume

wussten sie schon ???


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ELSBEERE

Sorbus torminalis

 

weitere Bezeichungen:

Erlitze - Elfenbaum - Adelitzenbeere - die " Schöne Else"

liebt mildes Weinbauklima und kalkige Böden

Blütezeit: Mai - Juni ( eine gute Bienenweide)

Früchte reifen: September - Oktober / hoher Vitamin C- Gehalt früher verwendet als Mittel gegen die Ruhr. Eine Spezalität, der Adlitz - Beerenbrand, ist aus Elsbeeren hergestellt und hat einen sehr hohen Preis.

Das Holz: ist sehr schön und ausgesprochen hart, aber doch geschmeidig. Es wird verwendet für Musikinstrumente, Möbelbau und Furniere - übrigens eine der teuersten Furnierhölzer !

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essbare Mandel ( Familie Rathgeb)

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Zierapfel: DACAPO

Herkunft: Weinsberg

Blüte: früh - mittel / durch die lange Blühdauer ein vorzüglicher Pollenspender

Frucht: goldgelb, zum Licht hin mit leuchtendroter Deckfarbe - sehr lange haltbar

Gesundheit: robust gegen Mehltau - leider sehr stark schorfanfällig - deshalb nicht mehr im Sortiment !

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Zierapfel: Red Sentinel

Herkunft: Neuseeland

Blüte: mittelfrüh - einfach / weiß bis zartrosa

Frucht: kirschrot bis dunkelrot in Trauben - kirschgroß - bis in den Winter am Baum haftend

Gesundheit: gesunde und robuste Sorte

 

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der Jahrtausend - Baum GINKGO biloba

Es ruft unser geschichtliches Empfinden wach, wenn wir GINKGO als Sinnbild der Unveränderlichkeit, als Zeugnis aus fernen Welten sehen, die zeitlich so weit entfernt sind, dass sie für den menschlichen Verstand kaum noch fassbar sind.

SIR ALBERT SEWARD 1938

 

ein über 1000 Jahre Alter Ginkgobaum in Japan

 

Die Vermehrung

Die Besonderheit bei der generativen Fortpflanzung des Ginkgo ist, daß der männliche Pollen zunächst im Pollenlager der Samenanlagen eingelagert wird. Die tatsächliche Befruchtung erfolgt erst nach fertiger Entwicklung der Nüsse.

http://www.planet-weimar.de/ginkgobiloba/ginkgosamen/index.htm

http://www.planet-weimar.de/ginkgobiloba/herrundfrauginkgo/index.html

 

UR -BAUM , HEILPFLANZE , MYTHOS-SYMBOL

Seit ca. 280 Millionen Jahren, nahezu unverändert, bevölkert dieser reizvolle Baum unseren Planeten. Die Geheimnisse unermesslicher Vergangenheit bewahrend, weckt dieses LEBENDE FOSSIL mit seiner Aura fernöstlicher Herkunft und durch seine unvergleichliche Lebenskraft unser Vertrauen.

Uralte Bäume überlebten Naturkatastrophen, Feuersbrünste und Atombomben-Explosionen. Der Bevölkerung von Hiroshima wurde ein GINGKOBAUM zum Hoffnungsträger, als er bereits ein Jahr nach der Nuklear - Katastrophe wieder Leben zeigte. Die Bäume berichten wortlos von verhängnisvoller Menschheitsgeschichte und sind heute mahnendes Zeichen für die Zukunft.

 

Hiroshima

August 1946

ein Ginkgo-Baum nach der Atombombe

im nächsten Jahr (neues Leben) ..später einTempelbau

Beeindruckt von der Fremdartigkeit des Baumes und und die eigenartige Blattform schenkte J.W. GOETHE 1815 seiner Liebsten, Marianne von Willemer, als Symbol ewiger Zuneigung, ein Gingkoblatt und verfasste das bekannte Gedicht "GINGKO BILOBA".

http://www.planet-weimar.de/ginkgobiloba/ginkgoinjapan/symbolderhoffnung.html

http://www.palaeo.de/edu/lebfoss/gingko/index.html

fossiles Ginkgoblatt aus der Zeit des Jung-Tertiär

 

 

 

Ein GINKGO als Symbol

Ein dreißigjähriger und neun Meter hoher Baum wird an der erweiterten KZ - Gedenkstätte in LADELUND gepflanzt. Der Baum ist 6x verpflanzt und hat einen Stammumfang von 45 cm.

September 2006

 

älter als 200 Jahre ( China )

http://www.baum-des-jahres.de/bdjt.html

 

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Streuobstsorte des Jahres

Baum des Jahres