Baum: Wuchs stark, bildet kräftige, einjährige Triebe.
Verzweigung hauptsächlich im Spitzenbereich, neigt zur
Verkahlung.
Insgesamt robust, geringe Anforderungen an den Standort, aber
schorfanfällig. Blüte: Spät, deshalb geringe Frostanfälligkeit. Frucht: Mittelgroß und unregelmäßig rund. Berostung in der Stielregion und
leichte Rippung im Kelchbereich. Auffallend hellgelbe Lentizellen. Fruchtfleisch: Weißlich, fest, häufig mit roten Adern durchzogen, wenig saftig. Pflückreife: Oktober (genussreif Ende Oktober) Lagerung: Im kühlen Keller bis Mai. Eigenschaften: Das vitale Wachstum des Rosenapfels vom Schönbuch spricht für
die Verwendung in der freien Landschaft.
Für typische, feuchte Schorflagen ist er weniger geeignet.
Verwendung als Tafelapfel, wegen der mäßigen Saftigkeit hat die
Verwertung für Apfelsaft und Most geringe Bedeutung.
vielseitig verwendbare Sorte, stark wachsende und robuste Bäume, bereits 1760 zum Mosten empfohlen, für den Streuobstbau zu empfehlen, trägt regelmäßig und viel, frühe Blüte - etwas frostemfpindlich
Diese Frühkirsche gehört zu den weniger verbreitenten, lokalen Sorten. Die mittelgroße, weiche Herzkirsche reift in der 2.- 3. Kirschenwoche. Die Frucht lässt sich bei Vollreife auch durch Schütteln ernten und zeichnet sich durch einen recht hohen Zuckergehalt aus. Der Geschmack ist jedoch, wie bei den meisten Frühsorten, eher bescheiden.
anpassungsfähige Sorte, wenig feuerbrandempfindlich, mittelgroße Früchte, regelmäßige hohe Ernten, mittelstarker Wuchs, gleichmäßig kugelförmigeKrone,
Herkunft: unbekannt, von Lucas 1854 beschrieben und von Hohenheim(D)aus verbreitet.
sehr aromatische, mittelfrühe Knorpelkirsche - saftige und recht platzfeste Frucht - sehr gute Altenative zu HEDELFINGER und GROSSE SCHWARZE KNORPEL.
Herkunftsgeschichte:
Ausgrabungen bei den Pfahlbauten am Bodensee haben gezeigt, dass Kirschen bereits 4000 bis 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung als Nahrungsmittel dienten.
Die Unterländer Kirsche ist ursprünglich ein Sämling aus dem Anbaugebiet Esslingen. Ihren Namen erhielt die 'Unterländer Kirsche' vermutlich von ihrer Herkunftsregion, dem Württemberger Unterland. Dieses erstreckt sich von Ludwigsburg neckarabwärts nach Heilbronn, nach Westen bis Gundelsheim, nach Osten bis hinter Löwenstein und im Südosten bis in die Esslinger Gegend.
Wissenswertes:
Die 'Unterländer Kirsche' ist nach wie vor am weitesten im Unterland verbreitet. Darüber hinaus wird sie vor allem als „Liebhabersorte“ vertrieben. Dabei hat sie hervorragende Fruchteigenschaften:
Die 'Unterländer Kirsche' kommt als eine der ersten Knorpelkirschen auf den Markt, zu einer Zeit, in der wenig großfrüchtige Sorten im Angebot sind.
Sie hat eine hervorragende Fruchtqualität, ist äußerst transportfest und behält ihren starken Glanz mehrere Tage lang bei.
Regenperioden verkraftet sie deutlich besser als andere frühe Kirschsorten.
Sie bringt regelmäßig reiche Ernte und kommt früh in den Ertrag. Sie eignet sich auch für den Anbau in höheren Lagen.
Kirschen sind gesund! Mit ihrer ausgewogenen Menge an Inhaltsstoffen versorgen sie unseren Organismus mit allem, was er braucht. In überdurchschnittlicher Menge enthält die Kirsche den Mineralstoff Kalium und das Spurenelement Zink.
Ihre rote Farbe bekommen Kirschen von den so genannten Anthozyanen; das sind rote Pflanzenfarbstoffe, denen eine heilsame Wirkung nachgesagt wird. Sie kräftigen das Bindegewebe und schützen Haut und Gewebe vor zellschädigenden freien Radikalen. Außerdem wirken sie entzündungshemmend und beugen Parodontose vor. Je dunkler und intensiver die Kirsche gefärbt ist, desto mehr gesundheitsfördernde Anthozyane enthält sie. Die fast schwarze Unterländer Kirsche gehört damit zu den Spitzenreitern!
Diese anspruchslose Birne ist vor hauptsächlich in Wüttemberg anzutreffen und ist eine der ältesten Sorten. Sie eignet sich vorzüglich zum Dörren und Brennen und als Beimischbirne zum Mosten.